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    Finanzierungstipps

    Der Kauf einer Immobilie ist für die meisten von uns die größte und wichtigste Anschaffung des Lebens. Es geht um ein Zuhause, um Sicherheit, um ein Nest für die Familie, um Alterversorge, um Lebensqualität, um Unabhängigkeit und um ein Stück Heimat. UND es geht um "richtig" viel Geld - Ihr Geld.

    Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um den Traum vom Immobilienkauf zu realisieren. Immobiliendarlehen waren noch nie so günstig wie heute. Die Zinsen befinden sich auf einem historischen Tief. Leider steigen in bevorzugten Wohngegenden und vor allen Dingen in den großen Städten die Immobilienpreise immer weiter. Wer hätte vor ein paar Jahren noch mit so einem Kaufpreisanstieg gerechnet - von uns bestimmt keiner ...

    Wer eine Immobilie kaufen möchte, muss sich gut vorbereiten. Oft sind die "guten" Immobilien sehr schnell zu Höchstpreisen verkauft. Wer gut vorbereitet ist, kann eine kurzfristige Kaufentscheidung treffen und sich dadurch Vorteile vor weiteren Interessenten verschaffen. Daher sollten Sie vorab mit Ihrem Finanzierungspartner sprechen und alle nötigen Vorbereitungen treffen, damit Sie eine sichere Entscheidung treffen können. Es hat sich bisher immer bewährt auch mal die eine oder andere Nacht über den möglichen Immobilienankauf zu schlafen.

    Wichtige Punkte bei der Finanzierung zusammengefasst:

    • Zur Zeit die niedrigen Zinsen für die eigene Immobilie nutzen
    • Bei niedrigen Zinsen möglichst eine hohe Tilgung ansetzen
    • Schuldenfreiheit nach 10 ggf. 20 Jahren anstreben
    • Jährliche Sondertilgungen vereinbaren
    • Mit einer guten Eigenkapitalquote den Finanzierungsaufwand minimieren
    • Laufende Kredite optimieren
    • Mind. 2 besser 3 Finanzierungsangebote zum Vergleich einholen
    • Prüfen ob Fördermittel genutzt werden können
    • Zinsrisiko nach Finanzierungsende meiden
    • Finanzierungsalternativen prüfen
    • Monatliche Finanzierungsrate "überschaubar" halten, damit Luft zum Leben bleibt
    • Kaufnebenkosten beachten und in den Finanzierungsplan einarbeiten
    • Monatliche laufende Kosten (Nebenkosten wie Heizung, Strom, Versicherungen, etc.) beachten
    • Mögliche Bereitstellungszinsen (oft bei Neubau) berücksichtigen

    Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um die Finanzierung

    Agio

    Geld, das für die Bereitstellung des Darlehens gezahlt werden muss

    Annuitätendarlehen

    Langfristiges Darlehen, das vom Kreditnehmer in konstanten Kreditraten zurückgezahlt wird. Die Annuität besteht aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil. Während der Laufzeit verringert sich der Zinsanteil der Rate, wohingegen der Tilgungsanteil durch die ersparten Zinsen steigt

    Basel I + Basel II + Basel III

    Dem Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht gehören Zentralbanker und Finanzaufseher aus 27 Ländern an: Der Ausschuss entwickelt Aufsichtsstandards und Empfehlungen für die Bankenaufsicht. Den Anfang machte 1988 die Einführung von Basel I: Kreditinstitute mussten im Verhältnis zu ihren gewichteten Risikoaktiva acht Prozent haftendes Eigenkapital zur Abdeckung von Ausfallrisiken vorhalten. Hintergrund von Basel I war die Pleite des Kölner Bankhauses Herstatt im Jahr 1974. Basel II trat im Januar 2007 in Kraft. Die Eigenkapitalanforderungen sollten stärker am tatsächlichen Risiko der Geschäfte ausgerichtet werden. Die Bonität des Kreditnehmers war nun entscheidend, die Noten von Ratingagenturen wurden in der Folge sehr wichtig - zu wichtig, wie die Finanzkrise zeigte. Nun soll mit Basel III das globale Finanzsystem stabiler gemacht werden.

    Beleihungswert

    Er entspricht in der Regel dem Wert, der unter normalen Umständen bei einem späteren Verkauf erzielt werden kann, abzüglich eines Sicherheitsabschlages

    Bereitstellungszinsen

    Eine Art Strafzinsen für die Zeit, in der das Darlehen vom Kreditinstitut bereitgestellt wurde, der Darlehensnehmer jedoch den Anspruch nicht geltend machte

    Courtage

    Lohn eines Immobilienmaklers für einen Vertragsabschluss. Übliche Courtagen liegen bei drei bis sieben Prozent des Kaufpreises

    Disagio

    Das Disagio ist die Differenz zwischen dem Darlehensnominalbetrag und dem tatsächlich ausgezahlten Betrag

    Effektivzins

    Preis eines Darlehens, der nahezu alle Preisbestandteile, also Kosten, berücksichtigt

    Eigenkapital

    Vermögen, das zur Immobilienfinanzierung eingesetzt wird. Dazu zählen: Bargeld, Bank- und Sparguthaben, Wertpapiere, eigene unbelastete Grundstücke, Bausparguthaben und Eigenleistungen in Form persönlicher Arbeit, um Handwerkerkosten zu sparen

    Forward-Darlehen

    Mit dem Forward-Darlehen können Kreditnehmer bis zu 60 Monate im Voraus die Konditionen für eine anschließende Finanzierung festschreiben

    Grundbuch

    Register, in dem alle Grundschulden, Rentenschulden oder Hypotheken vermerkt sind. Es ist öffentlich und kann im Grundbuchamt eingesehen werden. Man benötigt jedoch ein „berechtigtes Interesse“, wie nur Käufer und Verkäufer es haben

    Grunderwerbssteuer

    Wird beim Kauf eines Grundstücks fällig. Vorhandene Immobilien werden mitberücksichtigt. Sie beträgt – je nach Bundesland – zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises

    Grundschuld

    Pfandrecht an einem Grundstück. Die Grundschuld dient zur Sicherung von Immobiliendarlehen. Die Bank darf die Immobilie verkaufen, um Darlehen zu tilgen, die der Kreditnehmer nicht zurückzahlt

    KfW-Darlehen

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt im staatlichen Auftrag den privaten Wohnungsbau mit Zinsgünstigen Darlehen. Sie vergibt ihre Wohnungsbaukredite ausschließlich über die finanzierenden Kreditinstitute

    Löschungsbewilligung

    Damit erklärt der Gläubiger nach Rückzahlung des Darlehens, meist die Bank, dass die Grundschuld im Grundbuch gelöscht ist

    Nominalzins

    Der Zinssatz, mit dem ein Darlehen zu verzinsen ist. Er wird auf den Nominalbetrag des Darlehens berechnet. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Effektivzins

    Notargebühren

    Gebühren, die für die notariellen Leistungen beim Immobilienerwerb anfallen. Sie beantragen etwa 1,5 bis zwei Prozent des Kaufpreises und decken die Kosten des Notars und des Grundbuchamtes ab

    Rendite

    Wenn Sie die Rendite berechnen, die Ihre Immobilie betrifft, sollte Ihnen zunächst die Bedeutung des Begriffs klar sein: Die Rendite repräsentiert den Jahresertrag einer Geldanlage in Prozent. Bei Immobilien als reine Kapitalanlage zählen heute die Mietrendite aus der Vermietung der Immobilie und die Objektrendite. Die Mietrendite wird als Brutto- und Nettomietrendite errechnet. Die Bruttomiete lässt allerdings relevante Kosten außer Acht, sodass über den Erfolg der Anlage die Nettorendite entscheidet. Sie berücksichtigt im Gegensatz zur Bruttomietrendite auch die Kaufnebenkosten wie Maklerprovisionen, Notar- und Grundbuchgebühren sowie die Grunderwerbssteuer. Zudem umfasst sie die nicht auf den Mieter umlegbaren Verwaltungs- und Instandhaltungskosten. Doch lässt sich die Nettorendite nur als erste Renditeeinschätzung verwerten, da sie weder die Finanzierungskosten noch den Steuersatz des Investors in die Berechnung aufnimmt.

    Sonderkündigungsrecht

    Darlehensverträge, die mehr als zehn Jahre festgeschrieben sind, können grundsätzlich nach zehn Jahren mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden (BGB §489)

    Sondertilgung

    Außerplanmäßige Möglichkeit, Darlehensschulden mit einmaligen Zahlungen zu reduzieren

    Tilgungsfreies Darlehen

    Der Kreditnehmer zahlt während der Zinsbindung nur die Zinsleistung. Getilgt wird erst am Ende der Laufzeit und in einer Summe

    Tilgungssatz

    Bei Darlehen gilt in der Regel ein anfänglicher Tilgungssatz von einem Prozent. Er bestimmt, welche Zahlung regelmäßig geleistet werden muss

    Volltilger-Darlehen

    Die Tilgung eines Annuitätendarlehens wird beim Vertragsabschluss so berechnet, dass das Darlehen am Ende der Zinsbindung abbezahlt ist. Je kürzer die Laufzeit, desto höher fällt der monatliche Tilgungsanteil aus

    Vorfälligkeitsentschädigung

    Wird das Darlehen vorzeitig zurückbezahlt, muss die Bank das Geld anderweitig anlegen. Für diese Verluste muss der Darlehensnehmer aufkommen

    Zinsbindung

    Zeitspanne, für die ein Darlehensvertrag zwischen Kreditinstitut und Kunde fest vereinbart ist

    Haben Sie Fragen zu Ihrer Immobilienfinanzierung rufen Sie uns unverbindlich unter 08102 / 99 99 90 an oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular.

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